Beim Erstellen eines ESG-Berichts kann es sinnvoll sein, den Prozess in kleinere Schritte zu unterteilen – sonst kann er schnell überwältigend wirken. Bei ESG365 haben wir einen klaren und strukturierten Plan entwickelt, der Sie durch jede Phase Ihres ESG-Berichts führt, sodass der Prozess sowohl überschaubar als auch valide wird.

Verschiedene ESG-Berichte liegen auf einem Tisch.

Schritt 1: Nutzen Sie den Climate Compass für Klimadaten in Ihrem ESG-Bericht

Mit dem Klimakompass, der von der dänischen Wirtschaftsbehörde (Erhvervsstyrelsen) entwickelt wurde, können Sie Ihre Klimadaten (Scope 1, 2 und 3) und Ihren CO₂-Fußabdruck anhand anerkannter Emissionsfaktoren berechnen, die von der dänischen Energiebehörde (Energistyrelsen) gesammelt, erstellt und dokumentiert wurden. Das Tool ist kostenlos nutzbar und wird kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert. Der Klimakompass ist ein integraler Bestandteil des Prozesses zur Erstellung eines ESG-Berichts bei ESG365. Wir empfehlen, Ihre Klimadaten im Klimakompass zu berechnen und anschließend in unsere Software zu übertragen.

Wir haben einen Artikel über den Klimakompass geschrieben, in dem Sie mehr über das Tool und seine Funktionen erfahren können.

Schritt 2: Erstellen Sie das VSME-Basismodul und legen Sie die Grundlage für den Bericht

Nachdem Sie Ihre Klimadaten im Klimakompass erfasst haben, besteht der nächste Schritt darin, mit der Ausfüllung Ihres ESG-Berichts zu beginnen. Mit der ESG365-Software können Sie einfach ein Basismodul gemäß dem neuen freiwilligen EU-Standard VSME ausfüllen. Das Basismodul umfasst allgemeine Informationen zum Unternehmen sowie E-, S- und G-Daten wie Energie-, Wasser- und Ressourcenverbrauch, Informationen zur Belegschaft und etwaige Urteile wegen Korruption/ Bestechung. Die Datenelemente im Basismodul sind daher relativ leicht zu beschaffen.

Wir haben ein Webinar zur neuen VSME-Norm abgehalten, auf das Sie hier zugreifen können.

Schritt 3: Bauen Sie Ihre ESG-Bericht mit Business Partner – einem erweiterten Modul von VSME – aus

Sobald das Basismodul ausgefüllt ist, haben Sie eine gute Grundlage, um mit dem erweiterten Modul weiterzuarbeiten, das bei ESG365 „Business Partner“ genannt wird. Dieser Name kommt daher, dass das erweiterte Modul besonders nützlich für Kundenanfragen (Due Diligence) ist. Im erweiterten Modul sind auch Informationen zu Scope-3-Emissionen erforderlich. Darüber hinaus vertiefen viele der Datenanforderungen Ihres ESG-Berichts die Angaben aus dem Basismodul. In unserem Webinar erläutern wir auch das erweiterte Modul.

Schritt 4: Zeigen Sie, wofür Sie stehen – mit eigenen Nachhaltigkeitsmaßnahmen, Richtlinien, Zertifizierungen etc.

In vielen Branchen gibt es spezielle und branchenspezifische Nachhaltigkeitsthemen. Ihre einzigartigen und möglicherweise branchenspezifischen Maßnahmen sollten ebenfalls in Ihrem ESG-Bericht sichtbar werden. Daher können Sie bei ESG365 am Ende des Berichtserstellungsprozesses besondere Richtlinien oder Zertifizierungen Ihres Unternehmens aufnehmen. Es ist auch möglich, gezielt Maßnahmen anhand der 17 UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung und deren 169 Unterziele auszuwählen. Dies bietet eine hervorragende Möglichkeit, einen vollständig individuellen ESG-Bericht zu erstellen, der Ihre persönliche Agenda widerspiegelt.

ESG365 bietet unter anderem Workshops an, in denen Sie Ihre Prozesse mit den UN-Zielen verknüpfen und in Ihren Bericht integrieren können. Mehr über unsere Leistungen erfahren Sie hier.

Wenn Sie Unterstützung beim Einstieg in Ihren ESG-Bericht benötigen, verfügt ESG365 über die nötige Expertise, um Ihnen zu helfen.

Artikel von Victoria Ørum, Kommunikationsverantwortliche, ESG365